Small Talk

Small Talk – Two

In unserem zweiten Small-Talk geht es um das Vertrauen zwischen Fotograf und Model.

Um erfolgreich miteinander arbeiten zu können, muss zwischen Fotograf und dem Model ein bestimmtes Vertrauensverhältnis bestehen.

Ganz allgemein gehört für uns, wie auch für viele Kollegen und Freunde, mit denen wir gesprochen haben, folgendes zur „Grundlage an Vertrauen“:

Das Model sollte nicht verlangen, die „Rohaufnahmen zu sehen“. Auch wenn wir heute in der digitalen Welt leben, ist doch immer noch die „Rohaufnahme“ etwas besonderes für den Fotografen. Man kann es vergleichen, wie mit einem Negativ: das konnte man auch erst dann sehen, bzw. das Bild, nach Entwicklung des Filmes.

Beide sollten sich einig sein, das keine „Schlecht/ Negativ“ -Darstellung von anderen gemacht wird. Fotografie wie auch das Model sind in gewisser Weise Kunst und Geschmacksache. So können Bilder in Personen ganz unterschiedliche Emotionen wecken.

Besonderes Vertrauen sollte bei Folgenden Shoots / Projekten vorherrschen:

Insbesondere bei Aktaufnahmen sollte man vorher zumindest eine „kleines Warm-Up“ shooten und sehen, ob die „Chemie“ stimmt

Hochzeiten sind für alle eine einmalige Sache – so sollte man immer im Vorgesprächen auch ein Augenmerk auf die Stimmung zwischen Paar und Fotograf legen. Versteht man sich nicht nur über die Zahlen, sonder auch als Mensch, werden tolle Bilder aus einem einmaligen Tag entstehen.

In freien Arbeiten muss ein gewisses Vertrauen gegeben sein. Hier werden genaue Ideen umgesetzt und somit kann das Bild z.B. einen Menschen ganz anders darstellen, als man es sonst „gewohnt“ ist, aber gerade das weiß man im Vorfeld. Denn man sucht ja genau diese freie Kunst und die „Gestaltung“ des jeweils anderen, um es dann auf sich wirken zu lassen.

Redet viel miteinander und prüft, ob Ihr Euch „riechen könnt“!

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